Ausblicke auf Meer und Mine

Service / Informationen

  • Strecke: ca. 7 km
  • Höhendifferenz: knapp 100 m
  • Benötigte Zeit: ca 2 Std.
  • Ausgangspunkt: Agia Kyriaki
  • Endpunkt: Agia Kyriaki
  • Schwierigkeit: Einfach

Einfache Rundwanderung mit spektakulären Ausblicken aufs Meer und die Nickelbergwerke von Euböa.

Ausblicke auf Technik und Natur

Die Rundwanderung ohne Steigung um einen Bergsporn herum bietet uns Ausblicke der verschiedensten Art: Einerseits unberührte Pinienwälder und andererseits die Wunden, die der Bergbau in die Natur schlägt.

Die Naturstrasse ist so beschaffen, dass man in Achterkolonne marschieren könnte. Aber keine Angst – Autos gibt es keine bis auf einer kurzen Strecke am Schluss.                

Unterwegs.

Blühende Meerzwiebeln in den Bergen.

Was wohnt denn da?

Unterwegs.

Detailbeschreibung der Wanderung

Anfahrt

Wir fahren mit dem Wagen von Chalkida über Psachna und Kondodespoti nach Stavros. Von dort schlagen wir die Richtung nach Akres ein. Bei der «Roten Fabrik» (Bergbau-Firma Larco) wechselt die Teer- zu einer breiten Naturstrasse, die von rasenden Lastwagen des Bergwerkes befahren wird. Es geht bergwärts, und während der Weiterfahrt achten wir uns auf eine kleine Kirche linkerhand, etwas unterhalb der Strasse, rund 3,5 Kilometer von Stavros entfernt. Die Agia Kyriaki ist Ausgangspunkt der Wanderung.

Von der Agia Kyriaki zum Ausblick auf die Bergwerke

Wir nehmen das Schottersträsschen links unter der Kirche Agia Kyriaki, das in den lichten Wald hinunter führt. Vorbei an lauschigen, platanenbeschatteten Bächlein, die allerdings im Sommer trocken sind, wandern wir ebenen Wegs voran. Hin und wieder erhaschen wir links einen Blick auf das blaue Meer. Nach rund einer Stunde öffnet sich der Pinienwald und erlaubt einen Blick ins Tal, auf den gegenüberliegenden Berghang mit den hellen Abbaustufen des Nickelbergwerks und auf das Dorf Stavros. Als gerade Linie in der Landschaft erkennt man unterhalb von Stavros das kilometerlange Förderband, das die Erze zur Küste hinunter transportiert.

Nickelbergbau auf Euböa

Vom «turning point» zur Kirche von Akres

Schon bald haben wir den äussersten Punk unserer Wanderung erreicht und wenden uns gegen Norden, immer dem Schotterweg folgend. Vorher aber geniessen wir noch die spektakuläre 180 Grad Aussicht auf den Golf von Euböa. Vielleicht steht die Sitzbank gleich unterhalb des Weges noch, wie wir sie angetroffen haben – eine Seltenheit in Griechenland!
Durch schöne Felslandschaften nähern wir uns langsam dem kleinen Weiler Akres. Als erstes kommt die kleine Kirche mit dem Friedhof in Sicht [1]. Wir lassen das Dorf links liegen und biegen nach rechts ab.

Von der Dorfkirche zur Agia Kyriaki zurück

Nun ist unser Weg leicht zu finden. Nach rund 10 Minuten mündet er in die von schweren Lastwagen befahrene Schotterpiste [2], der wir einen kurzen Kilometer lang folgen müssen, um unsern Ausgangspunkt zu erreichen.
In Stavros gibt es Kafenions und Tavernen, die für das leibliche Wohl sorgen. Die Küste von Politikon ist nicht weit, dort kann man noch ein erfrischendes Bad nehmen.

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